Zur Person: Klaus Biehler, Jahrgang 1971, studierte von 1991 bis 1996 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in der Malklasse von Peter Dreher.

"Sonntage in Sangria-City und anderswo" hieß die erste Einzelausstellung im Jahre 1994. Ausgehend von Fotografien aus Familienalben und Abbildungen aus diversen Zeitungen entstanden Bilder,die die Ästhetik der Pop-Art weiterführten. In den folgenden Jahren gab es weitere Ausstellungen namens "Brigitte und Max heiraten nur in Las Vegas" und "Erwachsene sind manchmal äußerst albern" in Freiburg. Doch die Welt ist groß...

Es folgten Auftragsarbeiten, wie "Das Ferienidyll" oder "Der Fischverkäufer und seine Frau". Sie dienen nicht nur als vielversprechende Wertanlage, sondern unterstreichen das wache Kulturinteresse des neuen Besitzers. Somit werden also die beiden Stützen eines jeden Menschen gestärkt: Reichtum und Ansehen.

Heute immitieren nicht die Medien das Leben, sondern das Leben immitiert die Medien. Was heißt nun also "diese Kunst ist lebendig?" 
Wie viele Bilder sehen wir an einem Tag? An wie viele können wir uns am Abend noch erinnern? Manche bleiben aus welchem Grund auch immer kleben und verwandeln sich in Malerei. Besser als in Altpapier, nicht wahr?

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E-mail: skbiehler@gmx.de